Vokalschlüssel

Update:

Der Paradiesbauer las diesen Post und zeigte sich verwirrt. Was ich denn sagen wollen würde in Wort und Bild? Dächte ich über Leser hinweg, die ich entweder provoziere ob einer Nullaussage, oder sei ich zu hastig gewesen, habe den geneigten Leser nicht ausreichend mitgenommen in meinen Gedanken?

Meine resignierendes Lachen enthielt die Antwort: Wer liest das hier schon, die Gedankenwelt einer, aus der Welt gefallen.

Nun. Ich will deutlicher werden – Vokale, sie sind die Perlen der Sprache. Töne, geformt in unseren Mündern, in jeder Ecke auf jeder Zungenseite formbar. Sie sind ein Schlüssel zur Welt.

A-E-I-O-U. Ü-Ö. EU-AU-EI. In ihnen liegt der Zauber der Sprache, das Perlende. Die Kraft, Tore zu öffnen.

Hinterzungenvokal. – Vorderzungenvokal. – Schlüssel. So gelungen. So ein Wunder. So Kleinodien, die ein ganzes Universum mit Sinn füllen können.

Und dann schwingt sich dieser Tage das Dunkle auf, ein unschuldiges Z in die Welt zu schicken, den letzten Buchstaben im Alphabet zu verunglimpfen, ihn auf Panzer zu malen, militärisch olivfarbig unterlegt, ein weißes Z für Zerstörung, Zerstümmelung, Zukunftstod. Kein Vokal in Sicht. Kein Schlüssel für Frieden, keine Zwischentöne. Z. Zett. Ich wünschte dir A-E-I-O-U an deiner Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.